Das Filmfördergesetz (FFG) wird überarbeitet und 2021 in einer neuen Form aufgelegt. Bis zum 29. März 2019 haben die Verbände der Film- und Fernsehbranche die Möglichkeit, ihre Änderungsvorschläge gegenüber der Beauftragten für Kultur und Medien, Monika Grütters, einzureichen. Die AG Animationsfilm liefert dazu ebenfalls eine Stellungnahme mit Forderungen und Änderungsvorschlägen.

 

Momentan arbeiten wir noch an diesem Schreiben, bis Ende April müssen wir die Stellungnahme beim BKM abgeben. Unsere Forderungen richten sich vor allem auf Verbesserungen im Kurzfilmbereich, da der Langfilmbereich auch von anderen Verbänden bearbeitet wird. Wichtig ist uns aber auch eine geschlechterparitätische Besetzung der Gremien und Ausschüsse und,  dass der Zugang von Animationsfilmen zur Initiative DER BESONDERE KINDERFILM erleichtert wird. Deshalb wird die Frage nach der Mindestlänge angesprochen.

 

Das Filmförderungsgesetz (FFG) ist die Rechtsgrundlage der Filmförderung durch die Filmförderanstalt (FFA). Es beruht auf dem solidarischen Grundgedanken, dass alle Branchenbereiche, die das Produkt „Film“ verwerten, einen angemessenen Beitrag zur Erhaltung und Förderung des deutschen Films zu leisten haben. Das FFG legt die Parameter der Filmabgabe fest und regelt die Voraussetzungen und Verfahren der Förderungsvergabe. Ziel ist es, die Struktur der deutschen Filmwirtschaft zu sichern und den deutschen Film als Wirtschafts- und Kulturgut zu stärken.